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SAP für den Handel

Funktionen - Supply Chain Management für den Handel

Komplexere Abläufe und heterogene IT-Landschaften sind das Ergebnis der starken Konzentration und Internationalisierung des Handels in den letzten Jahren. Viele Unternehmen stehen jetzt vor der Herausforderung, Geschäftsprozesse weiter zu integrieren und zu standardisieren und sich zu unternehmensübergreifenden Netzwerken weiterzuentwickeln.

Je nach Artikel betragen die Supply-Chain-Kosten im Handel zwischen neun und 28 Prozent des Verkaufspreises. Speziell für schnell drehende Warengruppen ist die Logistik ein wichtiger Ausgangspunkt. In "Best-of-Class-Unternehmen" der Branche liegen die Supply-Chain-Kosten im Verhältnis zum Umsatz um fast die Hälfte niedriger als im Branchendurchschnitt.

Drei Bausteine sichern Wettbewerbsvorteile

Mit dem SAP-Lösungsportfolio können Sie innovative, nutzensteigernde Geschäftsprozesse realisieren. CPFR (Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment) ermöglicht die gemeinsame Planung, Prognose und Steuerung des Nachschubs zwischen Handel und Konsumgüterindustrie. Auf Handelsseite bietet SAP hierzu ein Forecasting- und Replenishment-Tool an, das neue Möglichkeiten für die zentrale Disposition, Prognose sowie Aggregation von POS- (Point of Sales) und Logistikinformationen aus den Stores bietet. Über ein Portal lassen sich die Planungen von Händlern und Herstellern abgleichen sowie Abweichungen und Ausnahmen in der Planung anzeigen. Auf Basis der Absatzplanung und der Bestands- und Abverkaufszahlen des Händlers lässt sich zudem der Nachschub in die Zentrallager des Handels anstoßen. Insbesondere im Aktionsgeschäft reduzieren Händler und Hersteller auf diese Weise Bestände und vermeiden Out-of-Stock-Situationen.

Im Bereich der Supply-Chain-Execution lassen sich mit SAP SCM eine Reihe neuer Konzepte realisieren. Mit Supply-Chain-Event-Management (SCEM) können Unternehmen Informationen system- und unternehmensübergreifend entlang einer Supply Chain verfolgen. Hierbei kommen Mobiltelefone, PDAs, Board-Computer sowie Barcode- und RFID- Technologien (Radio Frequency IDs) zum Einsatz. Mit diesen mobilen Endgeräten können Anwender Daten schnell und fehlerfrei erfassen. Mitarbeiter können sich darauf beschränken, Ausnahmemeldungen zu überwachen und werden von Routineaufgaben entlastet.

Weitere Möglichkeiten, die Supply Chain transparenter zu machen, bieten Supply-Chain-Analytics-Lösungen. Sie helfen Unternehmen, ein umfassendes Performance Management über die gesamte Supply Chain zu realisieren. Die von SAP ausgelieferten und vordefinierten Key Performance Indicators (KPIs) basieren auf dem von der VICS (Voluntary Inter-industry Commerce Standards Association) branchenneutral definierten Supply-Chain-Standard.

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